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WordPress Wartung – 9 Gründe warum Wartung so wichtig ist

Suska Gutzeit

1.02.2022

10 Min. Lesedauer

Es ist Samstagmorgen, Sie rufen Ihre Website auf, die Seite lädt und Sie ärgern sich! Wie blöd … das Design Ihrer Website ist komplett zerschossen. Das müssen Sie jetzt irgendwie schnell wieder korrigieren, sonst gehen Ihnen über das Wochenende neue Kunden verloren. Also schnell einloggen und ran an die Arbeit! Aber … eine Sekunde … wie war das jetzt nochmal mit dem Einloggen in WordPress? Und was genau muss dann im WordPress-Backend gemacht werden? Puh … ganz schön knifflig und sehr ärgerlich für einen Samstagmorgen. Eine Ansprechperson erreichen Sie womöglich jetzt auch erst am Montag.

Damit solche Szenarien gar nicht erst zustande kommen, ist es wichtig, einen guten Wartungsdienstleister zu finden, dem Sie die Wartung Ihrer WordPress-Website überlassen können, damit Sie entspannt am Samstagmorgen Ihre funktionierende Website bewundern können. Weshalb es so wichtig ist, einen kompetenten Dienstleister zu finden, haben wir Ihnen hier in neun Punkten zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis

Warum WordPress Wartung?

Eine WordPress Wartung dient dazu, einen Website-Ausfall zu vermeiden und Komponenten stets aktuell zu halten. Denn ein regelmäßiges Update von WordPress-Komponenten, die in der WordPress Wartung mit inbegriffen ist, ist eines der bedeutendsten Stichpunkte, wenn es um eine sichere Website geht.

WordPress Wartung ist ein sehr wichtiges Thema und gewinnt nur an Wichtigkeit, sobald es sich bei Ihrer Website um einen Webshop handelt, oder Sie eine Plattform mit Online-Kursen zur Verfügung stellen, auf der sich täglich neue Nutzer registrieren. In den beiden letzten Fällen geht es hauptsächlich um die regelmäßigen Backups und das plötzliche Ausfallen Ihrer Website. Bei einem plötzlichen Website-Ausfall ist es wichtig, ein Backup zu haben, dass dann eingespielt werden kann.

9 Gründe für eine WordPress Wartung

Man könnte sicherlich viel mehr als neun Gründe für eine WordPress Wartung finden, allerdings sind diese neun Gründe unserer Meinung nach die wichtigsten, bei denen es in der WordPress Wartung drauf ankommt. Sehen Sie im folgenden Abschnitt eine Zusammenfassung der neun wichtigsten Punkte und darunter eine jeweilige Erklärung zu jedem Punkt.

Gründe für eine WordPress Wartung

  1. Regelmäßige Backups
  2. Aktualisierung von Plugins und Themes
  3. Aktualisierung von WordPress
  4. Erhöhung der Sicherheit
  5. Überwachung der Website- und Serververfügbarkeit
  6. Optimierungen und Änderungen
  7. Gesonderte Sicherheit für Webshops
  8. Datenbank- und Speicheroptimierung
  9. Datenschutzanpassungen und Cookies

1. Regelmäßige Backups

Backups sind eine der wichtigsten Gründe, weshalb Sie ein Wartungspaket abschließen sollten oder die Wartung Ihrer Website selbst aktiv betreuen sollten. Regelmäßige Backups von Ihrer Website zu haben ist sehr wichtig. Falls Ihre Website mal einen Fehler haben sollte, können Sie schnell ein Backup einspielen (also eine ältere Version der Website hochladen) und sich dann um die Fehlerbehebung kümmern.

Vor allem bei Webshops und Plattformen, auf denen Online-Kurse angeboten werden, ist dies sehr wichtig. Haben Sie eine Website, auf der fast täglich etwas hinzugefügt oder verändert wird, so ist dieser Punkt auch ausschlaggebend. Gerade in der Phase direkt nach dem Website-Launch ist es sinnvoll regelmäßige Backups zu erstellen, falls Sie noch immer wieder aktiv an den Seiten arbeiten und ständig neue Inhalte hochladen.

Durch Updates von Plugins oder Themes, kann es manchmal auch vorkommen, dass einige Probleme auftreten und die Website nicht mehr erreichbar ist. Durch das Einspielen eines Backups sieht das Ganze schon anders aus. Nachdem das Backup vollständig hochgeladen wurde – meistens eine Frage von 2 bis 3 Minuten – kann man sich der Fehlerbehebung widmen und danach alles auf den neusten Stand bringen.

2. Aktualisierung von Plugins und Themes

Plugins und Themes sind sehr wichtig für die Funktionalität Ihrer Website. Wohl kaum eine Website basierend auf WordPress funktioniert ohne Plugins und ohne ein passendes Theme oder einen sogenannten visuellen Builder. Durch diese Erweiterungen ist es möglich, eine schöne, gut funktionierende und SEO-freundliche Website zu erstellen.

Diese Erweiterungen werden regelmäßig von deren Entwicklern aktualisiert, um Sicherheitslücken zu beheben, aber auch um einfach neue Funktionalitäten hinzuzufügen. Um diese zu nutzen, ist es notwendig, dass Plugins und Themes aktualisiert werden. Ein etwas langwieriger Prozess, wenn man bedenkt, dass man sich mindestens einmal pro Woche an seine Website setzen sollte, um Plugins und Themes zu aktualisieren.

Bei der Aktualisierung kann es zusätzlich auch zu Fehlern und Problemen kommen, weshalb Sie, wie im oberen Punkt schon genannt, stets ein aktuelles Backup Ihrer Website haben sollten, um dieses einzuspielen. Falls es einen Konflikt zwischen einigen Plugins oder ein anderes Problem bei der Aktualisierung dieser geben sollte, dann kann ein guter Wartungsdienstleister ein Backup Ihrer Website einspielen und parallel an der Fehlerbehebung arbeiten. Bei einigen Konflikten kann es dazu kommen, dass die Website ganz ausfällt und nicht mehr zugänglich ist. Daher ist es wichtig, sich anzuschauen, welche Plugins ein bestimmtes Problem erzeugt haben und warum.

Nicht nur bei der Aktualisierung von Plugins, ist es wichtig darauf zu achten, dass nichts schiefläuft. Generell sollten Plugins beobachtet werden, da es passieren kann, dass sie nicht mehr vollumfänglich funktionieren und sie daher gegen andere Plugins ausgetauscht werden müssen.

3. Aktualisierung von WordPress

Dieser Punkt ist ähnlich wie der Punkt oben, verdient aber einen eigenen Abschnitt, da WordPress schließlich die Plattform ist, auf der Ihre Website läuft.

WordPress ist wohl eines der sichersten Content-Management-Systeme und potenzielle Sicherheitslücken werden meistens sehr schnell geschlossen. Daher gibt es dann auch oft WordPress-Updates, die natürlich auf jeder Website eingespielt werden müssen. Auf diese Weise hält sich das System auf dem neusten Stand.

In diesem Bereich ist es sehr unwahrscheinlich, dass es zu Fehlern in der Darstellung oder zu sonstigen Problemen kommt. Jedoch ist es auch hier immer wichtig, WordPress-Updates im Auge zu behalten.

Damit es aber zu den regelmäßigen Updates kommt, muss man halt regelmäßig nachschauen, ob Updates zur Verfügung stehen. Von alleine aktualisiert sich das System nicht, das muss schon vom Nutzer bewilligt werden. Damit regelmäßige Sicherheits-Updates von WordPress stattfinden können, beauftragen Sie deshalb am besten einen Dienstleister, oder kümmern sich um diese selbst.

4. Erhöhung der Sicherheit

Dadurch, dass WordPress das meistgenutzte Content-Management-System (CMS) ist, ist es natürlich eine interessante Anlaufstelle für Hacker und Viren. Durch die Erweiterung mit visuellen Website-Buildern und Plugins muss Ihre WordPress-Website immer auf dem aktuellsten Stand sein. Wie in den oberen Punkten schon erläutert, stellen auch abgelaufene Plugins oder alte WordPress-Versionen eine große Sicherheitslücke dar.

Sobald eine Sicherheitslücke bekannt wird, ist es möglich, dass es zu Angriffen auf Ihre Website kommt. Es können Benutzerdaten, Kundendaten und viele weitere wichtige und geschützte Daten gestohlen werden. Deshalb ist es wichtig, dass Plugins und das CMS WordPress auf dem neuesten Stand bleiben, dass alle Website-Einstellungen korrekt und sicher sind und dass die Website regelmäßig nach Malware, Viren und weiteren Schwachstellen abgesucht wird.

Eine regelmäßige Wartung schützt Ihre Website, da Sie dadurch alle Komponenten Ihrer Website auf dem aktuellsten Stand haben. So verhindern Sie, dass Hacker auf Ihre Website Zugriff haben und wertvolle Daten geklaut werden oder die Website gelöscht werden kann.

5. Überwachung der Website- und Serververfügbarkeit

Dieser Punkt ist auch sehr entscheidend, wenn es um das Thema Wartung bzw. um Ihre Website als gesamtes geht. Es ist natürlich wichtig, dass Ihre Website dauerhaft erreichbar ist, welchen Sinn hätte es sonst, eine Website zu haben? Wenn Sie einen Dienstleister mit der Wartung Ihrer Website beauftragen, wird dieser auch im Normalfall die Überwachung der Verfügbarkeit Ihrer Website übernehmen. Hier achtet der Dienstleister darauf, dass Ihre Website immer zur Verfügung steht und kann Sie beraten, falls Ihre Website zu mehreren Zeiten nicht erreichbar war.

Auch hier kann natürlich der Punkt „Überwachung“ noch mit weiteren Leistungen ergänzt werden, wie z. B. die Überwachung des PageSpeeds – also der Geschwindigkeit Ihrer Website – oder auch das Link-Monitoring – also die Überprüfung, ob alle Links auf Ihrer Website gültig sind.

6. Optimierungen und Änderungen

Vielleicht gibt es auf Ihrer Website regelmäßig kleinere Änderungen, die angepasst werden müssen. Mit Ihrem Wartungsdienstleister können Sie vereinbaren, welche Inhalte aktualisiert werden sollen. Ihr Dienstleister kann Ihnen dann auch Änderungen vorschlagen und durch das konsistente Austauschen von Inhalten auch Optimierungen am Content oder an der Darstellungsart vorschlagen.

7. Gesonderte Sicherheit für Webshops

Webshops verhalten sich eigentlich genau wie Websites, weshalb auch hier eine regelmäßige Kontrolle von Updates und der Sicherheit notwendig ist. Jedoch verdient dieser Punkt auch eine gesonderte Aufmerksamkeit, denn so wie im Punkt „Regelmäßige Backups“ beschrieben, ist es wichtig, dass Webshops funktionieren, Kunden auf Ihrer Website einkaufen können und neue Nutzer die Möglichkeit haben, sich zu registrieren.

Sollte es also mal zu einem Ausfall Ihrer Plattform kommen, hat das für Sie sehr erheblich negative Folgen. Bei Webshops ist es zudem empfohlen, Backups häufiger einzustellen, als bei Websites, auf denen höchstens eine bis gar keine Sache pro Monat verändert wird. Stellen Sie sich vor, Sie verlieren durch einen Fehler (und dadurch, dass Sie keine regelmäßigen Backups haben) Ihren Webshop temporär und müssen eine veraltete Version hochladen, auf der bestimmte Nutzer sich noch gar nicht registriert hatten. Was ein wirtschaftlicher Schaden Ihnen bevorsteht, ist wohl klar.

8. Datenbank- und Speicheroptimierung

Auch wenn es um Speicherplatz geht, ist ein professioneller Wartungsdienstleister eine gute Lösung. Die Speicherplatznutzung einer WordPress-Website zeigt, wie es um die Wartung dieser Website steht, da sich mit der Zeit unnötige Daten ansammeln, die sehr gut bereinigt werden können. So kann der Speicherplatz anderweitig genutzt werden und die Seite kann auch bessere Ladezeiten aufweisen.

WordPress-Datenbanken sollten regelmäßig gereinigt werden, denn meistens kann man den größten Anteil an Speichernutzung einer Datenbank durch das Löschen unnötiger Daten optimieren.

9. Datenschutzanpassungen und Cookies

Sobald sich die rechtlichen Voraussetzungen für Online-Plattformen ändern, kann Ihr Wartungsdienstleister Datenschutztexte oder auch Cookie-Einstellungen anpassen. Diese Punkte sind von großer Wichtigkeit, damit Sie keine Abmahnung kassieren und sollten nicht unbeachtet bleiben. Außerdem kann ein professioneller Wartungsdienstleister auch schauen, ob Plugins oder andere Komponenten Ihrer Website noch datenschutzkonform operieren und diese dann ggf. austauschen oder abschalten und löschen.

Zusätzliche Punkte für Ihre WordPress Wartung

Natürlich können bei einem Wartungsvertrag noch zusätzliche Punkte hinzugefügt werden, wie zum Beispiel das Moderieren der Kommentarspalten bei einer Website mit einem aktiven Blog oder auch das kontinuierliche Aktualisieren von einigen Inhalten. SEO-Maßnahmen können bspw. auch in einen Wartungsvertrag mit einfließen, indem der Wartungs-Dienstleister sich darum kümmern würde, dass Sie kontinuierlich auf den ersten Plätzen bei Google zu finden sind.

Jedes Unternehmen handhabt seine Wartung unterschiedlich und bietet unterschiedliche Leistungen im Wartungsvertrag an. Falls Sie Interesse an einer WordPress-Wartung haben, kontaktieren Sie uns und wir entwerfen gemeinsam mit Ihnen das beste Wartungspaket für Ihre Website.

Allgemeine Regeln für das nächste WordPress- oder Plugin-Update

Sollten Sie ein Update eines Plugins oder eines Themes alleine vornehmen wollen, denken Sie an die Faustregel, ein Backup vor irgendeinem Update zu machen. Bevor Sie irgendetwas verändern, sollten Sie immer ein Backup machen, da man sich nicht sicher sein kann, dass alles reibungslos funktionieren wird.

Es gibt viele Möglichkeiten ein Backup zu erstellen, bspw. durch Plugins, durch den Provider (meist in Form eines Zusatzpakets) oder durch ein manuelles Backup. Falls Sie eine Beratung brauchen, kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zu diesem Thema.

Fazit

Es zeigt sich also, dass umso mehr auf Ihrer Online-Plattform „passiert“, desto wichtiger eine WordPress-Wartung ist. Sie sollten bei der Wartung Ihrer Website eine Regelmäßigkeit befolgen und diese, wenn nötig, an einen Dienstleister weitergeben, damit alle Punkte aus dieser Liste beachtet werden.

Sollten Sie Interesse an einer Wartung für WordPress haben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir erstellen Ihnen ein Wartungspaket, welches alle wichtigen Punkte Ihrer Website berücksichtigt. Durch eine regelmäßige Wartung Ihrer Website stellen Sie sicher, dass alle Komponenten sicher sind und dass Ihre Website nicht veraltet ist.

Autor

Suska Gutzeit

Suska Gutzeit

Suska ist Webdesignerin bei der zacher media gmbh. Sie kümmert sich um die Umsetzung von Projekten und legt besonderen Wert auf mobil optimierte Websites, -shops und Plattformen. Seit November 2020 unterstützt sie das Team in allen Angelegenheiten zum Thema Webdesign.

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